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Benzin reden

Ab April melde ich meine Yamaha xj 550 wieder bei Steuer und Versicherung an.
Das Öl ist gewechselt, die Reifen sind in Ordnung, die Maschine ist TÜV-geprüft. Der Termin steht schon lange fest.
Die eine oder andere Spritztour zum Ebnisee oder über den Hohenstaufen lockt.
Noch gibt es zahlreiche Löcher auf der Straße, die Eis und Schnee in den Asphalt gefressen haben. Und das Wetter ist ebenfalls noch zu unbeständig, um größere Touren zu planen.
Es kribbelt in den Fingern – statt die Energie an den Gasgriff abzugeben, wird der Chrom poliert und mit den Jungs „Benzin geredet“. Weiterlesen


Ein Kommentar

Der Nadelbrief

„Gestatten, ich bin der Nadelbrief. Für einen Nadelbrief bin ich ungewöhnlich unordentlich. Meine Besitzerin ist etwas chaotisch. Sie läßt die Fäden in den Öhren – abgeschnitten oder auch ganz lang. Auch hat sie die Nadeln nicht der Größe und der Stärke nach geordnet und quält meine feinen Löcher mit einer furchtbar dicken Nadel, die da überhaupt nicht hingehört. Was ist das überhaupt für eine dicke ordinäre Nadel?“
„Ich bin eine Stopfnadel und ich bin überhaupt nicht dick und ordinär, sondern sehr fleißig und nützlich“, antwortete die Stopfnadel ziemlich beleidigt. „Ihr solltet mich in Ehren halten, ich bin nämlich der etwas schwierige Anfang einer Geschichte, die gut ausgeht. Mit mir hat meine Besitzerin entsetzlich viele Strümpfe gestopft. Und wenn sie zu ihrer Freundin wollte und hatte ihre Strümpfe nicht gestopft, sondern gelogen um gehen zu dürfen, mußte sie zur Strafe auch noch die Strümpfe ihrer Cousins stopfen. Das Mädchen war in Übung!“ Weiterlesen